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Presseinformationen

18.02.2015

24-Stunden-Notfallversorgung im Handzentrum Göttingen

Weender Klinik gründet neues Zentrum mit Experten aus zwei Fachabteilungen. Behandlung von sämtlichen Handverletzungen und -erkrankungen.

Die Hand ist ein multifunktionales Körperteil, das eine unglaubliche Vielzahl von hoch entwickelten Funktionen besitzt. Die Zusammensetzung aus Gelenken, Knochen, Muskeln, Nerven, Sehnen und Blutgefäßen macht sie zu einem sehr komplizierten und verletzlichen Organ. Die Behandlung von Verletzungen und Erkrankungen der Hand verlangt daher besondere Kenntnisse dieser komplizierten anatomischen Strukturen und spezielle chirurgische Techniken. Neben der exakten Diagnose und operativen Therapie ist meist eine spezielle Nachbehandlung notwendig, um ein gutes funktionelles Ergebnis zu erzielen.

Am Evangelischen Krankenhaus Göttingen-Weende wurde dazu jetzt das Handzentrum Göttingen neu gegründet. Ein hoch spezialisiertes Team aus Handchirurgen, Handphysiotherapeuten und Pflegekräften steht den Patienten ab sofort mit Rat und Tat in allen Fragen rund um die Hand zur Verfügung. Mit den ganzen Möglichkeiten eines modernen und innovativen Krankenhauses werden sowohl Notfälle rund um die Uhr als auch chronische Erkrankungen der Hand versorgt. Dazu zählen beispielsweise die operative und nichtoperative Behandlung von Knochenbrüchen an Handgelenk und Hand, die Behandlung von Speichenbrüchen und ihrer Folgezustände, die Versorgung von Sehnenverletzungen sowie die Behandlung von Nervenund Gefäßverletzungen durch mikrochirurgische Technik und die Versorgung von Wunden und Infektionen der Hand.

Auch nicht akute Erkrankungen der Hand können die Experten mit ihren umfangreichen Fachkenntnissen erfolgreich behandeln. Dazu zählen u. a. Nervenfunktionsstörungen wie das Karpaltunnel- oder Rinnensyndrom, die Dupuytren’sche Erkrankung, Bewegungsstörungen der Finger, Entzündungen der Sehnenscheiden, Tennisellbogen oder Arthrosen der Fingergelenke, des Daumensattelgelenkes und des Handgelenkes. Auch Überbeine, Zysten und Tumoren sowie Veränderungen bei rheumatoider Arthritis und Korrekturen knöcherner Fehlstellungen werden im neuen Handzentrum des Weender Krankenhauses behandelt.

Als Behandlungsmethoden wenden die Ärzte mit der Osteosynthese nicht nur die operative Versorgung von Handfrakturen mit modernsten Mini- und Mikroimplantaten an, sondern auch die Spiegelung des Handgelenkes, mikrochirurgische Verfahren, die spezielle plastische Chirurgie sowie Endoprothesen und Gelenkversteifende Operationen. Funktionelle Rekonstruktionen wie Nerventransplantationen oder Muskelersatzoperationen runden das breite Angebot ab.

Das Team besteht aus Experten der Abteilungen Unfallchirurgie und Orthopädie sowie Plastische, Ästhetische und Rekonstruktive Chirurgie des Evangelischen Krankenhauses Göttingen-Weende. Leiter ist der unfallchirurgische Oberarzt Dr. Sönke Breitkreuz. Spezialisierte Hand-Physiotherapeuten kümmern sich vor Ort intensiv um die Nachbehandlung im Anschluss an die Operation. Das Handzentrum kooperiert mit den Abteilungen Anästhesie und Radiologie und ist erreichbar unter den Rufnummern (0551) 5034-1700 (von 8 bis 16 Uhr) und (0551) 5034-1255 (von 16 bis 8 Uhr (Zentrale Notaufnahme)).

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